Rechner für altersangepasste D-Dimere
Berechnen Sie den altersangepassten D-Dimer-Grenzwert und vergleichen Sie einen Messwert zur Beurteilung venöser Thromboembolien.
Über altersangepasste D-Dimere
Beispiele für altersangepasste D-Dimere
| Eingaben | Grenzwert | Einordnung |
|---|---|---|
| Alter 45 Jahre, D-Dimere 420 μg/L | 500 μg/L | Unter oder gleich dem Standardgrenzwert |
| Alter 65 Jahre, D-Dimere 600 μg/L | 650 μg/L | Unter oder gleich dem altersangepassten Grenzwert |
| Alter 80 Jahre, D-Dimere 900 μg/L | 800 μg/L | Über dem altersangepassten Grenzwert |
So verwenden Sie den Rechner
- Geben Sie das Alter des Patienten in vollendeten Jahren ein.
- Geben Sie den mit einem kompatiblen FEU-Test gemessenen D-Dimer-Wert in μg/L ein.
- Wählen Sie Berechnen, um den Standard- oder altersangepassten Grenzwert anzuwenden.
- Beurteilen Sie den Vergleich zusammen mit der klinischen Wahrscheinlichkeit und örtlichen Leitlinien.
Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Formel für altersangepasste D-Dimere?
Bei Patienten über 50 Jahren wird das Alter in Jahren mit 10 μg/L multipliziert. Bei Patienten bis einschließlich 50 Jahre verwendet dieser Rechner den Standardgrenzwert von 500 μg/L.
Beweist ein hoher D-Dimer-Wert ein Blutgerinnsel?
Nein. Viele Erkrankungen können D-Dimere erhöhen. Ein Wert über dem Grenzwert muss daher eingeordnet werden und kann weitere Untersuchungen erforderlich machen.
Kann ein niedriger Wert eine Lungenembolie immer ausschließen?
Nein. D-Dimere werden in validierten Abläufen bei geeigneter Vortestwahrscheinlichkeit eingesetzt und dürfen einen hohen klinischen Verdacht nicht entkräften.
Welche Einheiten soll ich eingeben?
Dieser Rechner zeigt μg/L an und setzt Fibrinogen-Äquivalent-Einheiten voraus. Vergewissern Sie sich vor dem Vergleich, dass Laborwert und Grenzwert äquivalente Einheiten verwenden.
Warum wird der Grenzwert an das Alter angepasst?
D-Dimere steigen häufig mit dem Alter, wodurch die Spezifität eines festen Grenzwerts sinkt. Die Altersanpassung kann unnötige Bildgebung reduzieren und zugleich den Nutzen innerhalb einer geeigneten diagnostischen Strategie erhalten.