Tonart-Vorzeichen-Rechner

Finden Sie Kreuze, Be-Vorzeichen, ihre Reihenfolge und die Paralleltonart für jede übliche Dur- oder Molltonart.

Tonartvorzeichen berechnen
Geben Sie den Grundton als englischen Notenbuchstaben mit optionalem Kreuz oder b ein und wählen Sie die Tonleiterart.

Über Tonartvorzeichen

Die Tonartvorzeichnung ist die Gruppe von Kreuzen oder Be-Vorzeichen nach dem Notenschlüssel am Anfang eines Notensystems. Sie zeigt an, welche Töne im Stück normalerweise erhöht oder erniedrigt werden. Dieser Rechner ermittelt die Vorzeichnung aller üblichen Dur- und natürlichen Molltonarten, listet die Vorzeichen in ihrer standardmäßigen Schreibreihenfolge und zeigt die Paralleltonart mit genau denselben Tönen. Das hilft beim Notenlesen, Prüfen einer Komposition, Vorbereiten eines Arrangements und Wiederholen der Musiktheorie. Kreuze kommen immer in der Reihenfolge Fis, Cis, Gis, Dis, Ais, Eis, His hinzu. Be-Vorzeichen folgen der umgekehrten Reihenfolge B, Es, As, Des, Ges, Ces, Fes. Jede neue Tonart ergänzt ein Vorzeichen, ohne die Reihenfolge vorhandener Zeichen zu ändern. C-Dur und a-Moll stehen ohne Vorzeichen im Zentrum. Im Quintenzirkel kommen im Uhrzeigersinn Kreuze und gegen den Uhrzeigersinn Be-Vorzeichen hinzu. Dur- und Molltonarten können dieselbe Vorzeichnung besitzen und trotzdem verschiedene Töne als tonales Zentrum haben. Solche Paare heißen Paralleltonarten. C-Dur und a-Moll, G-Dur und e-Moll sowie Es-Dur und c-Moll gehören zusammen. Dieselben Vorzeichen bedeuten keinen identischen Klang: Melodie, Harmonik, Kadenzen und Betonung bestimmen, welcher Grundton als Ruhepunkt empfunden wird. Harmonische und melodische Mollpassagen können zusätzliche Versetzungszeichen enthalten, die nicht zur Vorzeichnung gehören. Geben Sie Versetzungszeichen als Raute oder kleines b ein, etwa F# oder Bb. Der Rechner akzeptiert auch musikalische Kreuz- und Be-Zeichen. Verwendet werden englische Notennamen: B entspricht dem deutschen H, Bb dem deutschen B. Enharmonische Töne können gleich klingen, aber theoretisch unterschiedlich geschrieben werden; Fis-Dur und Ges-Dur liefern deshalb verschiedene Vorzeichnungen. Diese Schreibweise ist wichtig, weil sie die Tonbuchstabenfolge und harmonische Funktion erhält. Nutzen Sie das Ergebnis als schnelle Notationshilfe, nicht als Ersatz für das Lesen des musikalischen Zusammenhangs. Modale Musik, atonale Partituren, transponierende Instrumente und modulierende Stücke können zusätzliche Interpretation erfordern. Für gewöhnliche Dur- und Molltonleitern folgt die Anzeige jedoch den üblichen Quintenzirkelregeln und liefert eine direkte, verlässliche Antwort.

Beispiele für Tonartvorzeichen

TonartVorzeichnungWeitere Angaben
G-Dur1 Kreuz: FisDie Paralleltonart ist e-Moll.
Es-Dur3 Be-Vorzeichen: B, Es, AsDie Paralleltonart ist c-Moll.
fis-Moll3 Kreuze: Fis, Cis, GisDie Paralleltonart ist A-Dur.
a-MollKeine Kreuze oder Be-VorzeichenDie Paralleltonart ist C-Dur.

So berechnen Sie Tonartvorzeichen

  1. Geben Sie den englischen Grundtonbuchstaben ein und ergänzen Sie bei Bedarf ein Kreuz oder b.
  2. Wählen Sie Dur oder Moll als Tonleiterart.
  3. Wählen Sie Tonartvorzeichen berechnen, um Anzahl und Schreibreihenfolge anzuzeigen.
  4. Prüfen Sie die Paralleltonart, um die Dur- oder Molltonleiter mit derselben Vorzeichnung zu finden.

Häufige Fragen zu Tonartvorzeichen

In welcher Reihenfolge stehen die Kreuze?

In englischen Notennamen lautet die Reihenfolge F, C, G, D, A, E, B; das letzte B entspricht dem deutschen H. Jede Tonart mit einem weiteren Kreuz ergänzt den nächsten Ton dieser festen Folge.

In welcher Reihenfolge stehen die Be-Vorzeichen?

In englischen Notennamen lautet die Reihenfolge B, E, A, D, G, C, F; B entspricht hier dem deutschen H. Die Folge bleibt gleich, unabhängig davon, ob ein oder alle sieben Be-Vorzeichen vorkommen.

Haben parallele Dur- und Molltonarten dieselben Vorzeichen?

Ja, jede Durtonart teilt ihre Vorzeichnung mit einer parallelen Molltonart. Ihre tonalen Zentren unterscheiden sich trotz desselben grundlegenden Tonvorrats.

Warum werden erhöhte Molltöne nicht angezeigt?

Die Vorzeichnung steht für den Tonvorrat von natürlichem Moll. Erhöhte sechste oder siebte Stufen in harmonischem und melodischem Moll werden als Versetzungszeichen direkt bei den einzelnen Noten notiert.

Sind Fis-Dur und Ges-Dur dieselbe Tonart?

In gleichstufiger Stimmung sind sie enharmonisch gleich und klingen auf denselben Tonhöhen. Die Notation unterscheidet sich: Fis-Dur hat sechs Kreuze, Ges-Dur sechs Be-Vorzeichen.