Intervalle hören: Gehörtraining mit Musikquiz

Trainiere dein Gehör für Intervalle von der kleinen Sekunde bis zur Oktave: Höre zwei Töne, benenne das Intervall und verfolge deine Trefferquote während der Übung.

Drücke Aufgabe abspielen, um zwei Töne aufwärts, abwärts oder gleichzeitig zu hören. Wähle dann das gehörte Intervall im Antwortfeld. Du erhältst sofort die richtige Lösung und deinen laufenden Punktestand. Die Stufen reichen von vier Anfängerintervallen bis zu allen zwölf Intervallen plus Prime.

Intervalle hören: Gehörtraining mit Musikquiz
Trainiere dein Gehör für Intervalle von der kleinen Sekunde bis zur Oktave: Höre zwei Töne, benenne das Intervall und verfolge deine Trefferquote während der Übung.
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Drücke Aufgabe abspielen, um dein erstes Intervall zu hören.

Intervall benennen

Die Zahl hinter dem Namen gibt die Größe des Intervalls in Halbtönen an. Abgeblendete Schaltflächen gehören nicht zur aktuellen Auswahl. Die richtige Antwort ist immer eines der aktivierten Intervalle.

Schwierigkeitsstufen
Intervalle zum Üben
Aktive Intervalle: 12

Wähle Intervalle einzeln aus oder nutze die Vorgaben: Anfänger umfasst große Terz, reine Quarte, reine Quinte und Oktave; Fortgeschritten ergänzt große Sekunde, kleine Terz, kleine Sexte und große Sexte; Alle Intervalle aktiviert alles von der kleinen Sekunde bis zur Oktave. Die Prime ist eine freiwillige Zusatzaufgabe.

Über das Gehörtraining für Intervalle

Ein Intervall ist der Tonhöhenabstand zwischen zwei Tönen, gemessen in Halbtönen – dem kleinsten Schritt auf der Klaviertastatur. Intervalle nach Gehör zu erkennen ist eine Grundlage praktischer Musikalität: So findest du eine gerade gehörte Melodie, schreibst ein Lied ohne Notenvorlage auf, singst sauber passende Harmonien und improvisierst Linien, die auf dem gewünschten Ton landen. Wie der Wortschatz einer Sprache ist Intervallerkennung kein Talent, das man entweder hat oder nicht. Sie ist eine Fähigkeit, die durch kurze, häufige und konzentrierte Wiederholungen wächst – genau dafür ist dieser Trainer da. Jede Aufgabe spielt zwei Töne mit einer zufälligen Ausgangshöhe zwischen C3 und C5. So lernst du den Charakter des Intervalls statt absoluter Tonhöhen. Der Wiedergabemodus bestimmt den Schwerpunkt: Aufsteigende Intervalle mit dem tiefen Ton zuerst sind der übliche Einstieg. Absteigende Intervalle klingen überraschend anders und verdienen eigene Übung. Harmonische Intervalle, bei denen beide Töne gleichzeitig erklingen, schulen das Gehör für Akkorde und Ensemblesingen. Mit Erneut anhören kannst du vor der Antwort beliebig oft exakt dasselbe Tonpaar hören. Der laufende Punktestand zeigt deine Trefferquote in Prozent, damit du deine Fortschritte über mehrere Übungen verfolgen kannst. Die klassische Lernstrategie sind Merklieder: Verknüpfe jedes Intervall mit dem Anfang einer bekannten Melodie. Eine reine Quinte ist der erste Sprung im Star-Wars-Thema, eine reine Quarte eröffnet den Brautchor, eine Oktave beginnt Somewhere Over the Rainbow und die bedrohliche kleine Sekunde bildet das Motiv aus Der weiße Hai. Die Tabelle unten nennt für jedes Intervall von der Prime bis zur Oktave ein bekanntes Beispiel. Mit der Zeit brauchst du die Lieder nicht mehr: Das Intervall bekommt einen eigenen, erkennbaren Klang, so wie geübte Leser nicht mehr jeden Buchstaben einzeln aussprechen. Übe stufenweise statt alles auf einmal. Die Anfängerstufe nutzt vier besonders unterschiedliche Intervalle: große Terz, reine Quarte, reine Quinte und Oktave. Sobald du dauerhaft ungefähr 90 Prozent übertriffst, wechsle zu Fortgeschritten mit großer Sekunde, kleiner Terz, kleiner Sexte und großer Sexte. Danach folgen alle zwölf Intervalle, bei denen Tritonus und beide Septimen die eigentliche Herausforderung bilden. Über die Kontrollkästchen kannst du eigene Sets zusammenstellen. Ein bewährter Trick ist, nur zwei ständig verwechselte Intervalle wie kleine und große Sexte zu üben, bis der Unterschied klar wird. Fünf konzentrierte Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde pro Woche. Beim Gehörtraining zählt vor allem Regelmäßigkeit.

Intervallübersicht mit Liedbeispielen

Alle Intervalle von der Prime bis zur Oktave, ihre Größe in Halbtönen und eine bekannte Melodie, die damit beginnt – klassische Merkhilfen für jeden Klang.

IntervallHalbtöneBekanntes Beispiel (erste zwei Töne)
Prime0Beliebige Tonwiederholung – dieselbe Tonhöhe zweimal
Kleine Sekunde1Thema aus Der weiße Hai
Große Sekunde2Happy Birthday
Kleine Terz3Greensleeves
Große Terz4When the Saints Go Marching In
Reine Quarte5Brautchor (Here Comes the Bride)
Tritonus6Titelmelodie von Die Simpsons
Reine Quinte7Star-Wars-Thema
Kleine Sexte8The Entertainer (dritter zum vierten Ton)
Große Sexte9My Bonnie Lies Over the Ocean
Kleine Septime10Star-Trek-Thema (Originalserie)
Große Septime11Take On Me (Sprung im Refrain)
Oktave12Somewhere Over the Rainbow

Übungspläne, die funktionieren

Typische Einstellungen und ihre Lernziele.

EinstellungWas du hörstWas du trainierst
Anfängerstufe, aufwärtsZwei aufsteigende Töne; Antworten nur große Terz, reine Quarte, reine Quinte und OktaveFür die ersten Übungen: vier Intervalle, die sich schon am ersten Tag gut unterscheiden lassen.
Fortgeschritten, abwärtsZwei absteigende Töne aus einem Set mit acht IntervallenAbsteigende Intervalle klingen anders als aufsteigende und müssen gesondert geübt werden.
Alle Intervalle, harmonischBeide Töne erklingen kurz gleichzeitigAkkorderkennung: Mit harmonischem Hören erkennst du Zusammenklänge in echter Musik.
Eigene Auswahl: nur kleine und große SexteJede Aufgabe ist eines der beiden Intervalle, die du verwechselstGezieltes Paartraining ist der schnellste Weg, eine bestimmte Schwäche zu beheben.

So nutzt du den Gehörtrainer

  1. Wähle eine Schwierigkeitsstufe. Ohne Vorerfahrung beginnst du am besten mit Anfänger: große Terz, reine Quarte, reine Quinte und Oktave.
  2. Wähle den Wiedergabemodus. Aufwärts ist der übliche Einstieg; ergänze Abwärts und Harmonisch, sobald du sicherer bist.
  3. Drücke Aufgabe abspielen, höre die zwei Töne und wiederhole sie so oft wie nötig. Erneutes Hören ist Üben, nicht Schummeln.
  4. Klicke im Antwortfeld auf das gehörte Intervall. Du erhältst sofort die richtige Lösung, und die Punktezeile verfolgt deine Trefferquote.
  5. Bleibst du über ungefähr 90 Prozent, erweitere die Auswahl mit der nächsten Stufe oder den Kontrollkästchen und übe häufig verwechselte Paare separat.

Häufige Fragen zum Intervalltraining

Was ist ein musikalisches Intervall?
Der Tonhöhenabstand zwischen zwei Tönen, gemessen in Halbtönen – dem Schritt von einer Klaviertaste zur direkt benachbarten, einschließlich schwarzer Tasten. Eine große Terz hat 4 Halbtöne, eine reine Quinte 7 und eine Oktave 12. Intervalle sind die Bausteine von Melodie und Harmonie. Sie nach Gehör zu erkennen hilft unmittelbar beim Heraushören, Singen und Improvisieren.
Mit welchen Intervallen sollten Anfänger beginnen?
Starte mit wenigen, klar unterschiedlichen Klängen: Die Anfängerstufe enthält große Terz, reine Quarte, reine Quinte und Oktave. Größe und Charakter unterscheiden sich so deutlich, dass die meisten sie schon in der ersten Übung auseinanderhalten können. Das schafft Vertrauen und Hörgewohnheiten für schwierigere Paare wie kleine und große Sexte.
Was unterscheidet aufsteigende, absteigende und harmonische Wiedergabe?
Aufwärts spielt den tieferen Ton zuerst, Abwärts den höheren, Harmonisch beide gleichzeitig. Dasselbe Intervall klingt in jeder Form tatsächlich anders. Betrachte sie daher als drei verwandte Fähigkeiten. Meist beginnt man aufwärts, ergänzt abwärts und trainiert zuletzt das harmonische Hören, das zur Akkorderkennung dient.
Ist Erneut anhören Schummeln?
Nein – Wiederholen gehört zum Üben. Dasselbe Tonpaar mehrfach zu hören und mögliche Antworten zu vergleichen ist genau das konzentrierte Zuhören, das dein Intervallgedächtnis aufbaut. Anfangs zählt Genauigkeit mehr als Tempo. Sobald die Klänge vertraut sind, kommt die Geschwindigkeit von selbst.
Wie helfen Merklieder wie das Star-Wars-Thema?
Wenn du jedes Intervall mit dem Beginn einer bekannten Melodie verknüpfst, hast du sofort eine innere Referenz: Höre den Sprung und frage dich, welches Lied so beginnt. Die reine Quinte eröffnet Star Wars, die reine Quarte den Brautchor und die Oktave Somewhere Over the Rainbow. Die Tabelle nennt für alle dreizehn Intervalle eine Merkhilfe. Diese Hilfen sind wie Stützräder: Mit Übung erkennst du das Intervall an seinem eigenen Klang.
Wie oft und wie lange sollte ich üben?
Kurz und häufig ist besser als lang und selten. Üblich sind fünf bis zehn Minuten täglich, denn Gehörtraining nutzt Wiedererkennung, deren Gedächtnisspuren sich zwischen den Übungen festigen. Beobachte die Prozentanzeige: Liegt ein Set mehrere Tage über ungefähr 90 Prozent, erweitere es oder wechsle den Wiedergabemodus, damit die Schwierigkeit wirksam bleibt.