Risikorechner mit und ohne Maske
Vergleiche vereinfachte Schätzungen der Atemwegsexposition ohne Maske, mit Stoffmaske, OP-Maske oder N95-artigem Schutz.
Nur ein Lernszenario-Modell, keine individuelle Infektionswahrscheinlichkeit oder medizinische Vorhersage. Lüftung, Passform, Quellenkontrolle, Immunität, Erreger und Verhalten können das tatsächliche Risiko stark verändern.
Über Masken und Expositionsrisiken
Beispiele zum Maskenvergleich
Die Beispiele halten Annahmen konstant und zeigen den Einfluss von Maskenwahl und Umgebung im Modell.
| Szenario | Modellergebnis | Einordnung |
|---|---|---|
| 15 Minuten, 1.5 m im Innenraum, OP-Maske | 10.0% ohne Maske; 4.0% mit Maske | Das Modell verwendet eine relative Verringerung von 60%. |
| 15 Minuten, 1.5 m im Innenraum, N95 | 10.0% ohne Maske; 0.5% mit Maske | Das Modell verwendet eine relative Verringerung von 95%. |
| 30 Minuten, 2 m im Freien, N95 | 2.5% ohne Maske; 0.1% mit Maske | Außenbereich und Abstand senken beide Vergleichswerte. |
So vergleichst du Maskenszenarien
- Wähle die während der Exposition verwendete Maske oder Atemschutzmaske.
- Gib ungefähre Dauer der gemeinsam geatmeten Luft und Abstand ein.
- Wähle, ob der Kontakt drinnen oder draußen stattfand.
- Wähle Risiko vergleichen und betrachte den relativen Unterschied, nicht eine individuelle Diagnose.
Häufige Fragen zu Maskenrisiken
Ist das Ergebnis meine Ansteckungswahrscheinlichkeit?
Nein. Es ist ein vereinfachter Vergleichsindex aus wenigen Szenariowerten, keine validierte individuelle Infektionswahrscheinlichkeit.
Warum ist die Passform wichtig?
Bei schlechtem Sitz strömt Luft am Filter vorbei statt hindurch. Eine dicht sitzende Atemschutzmaske kann deshalb besser schützen als eine lockere Maske aus gutem Filtermaterial.
Sind alle Stoffmasken gleich wirksam?
Nein. Lagenzahl, Gewebe, Material, Sitz, Zustand und durchgängiges Tragen verursachen große Leistungsunterschiede.
Ist das Risiko draußen ausgeschlossen?
Nein. Außenluft verbessert meist die Verdünnung, doch enge, gedrängte oder lange Kontakte können weiterhin Übertragungen ermöglichen.
Welche weiteren Maßnahmen senken die Atemwegsexposition?
Lüftung, Filterung, kürzere Kontakte, Tests, verfügbare Impfungen, Zuhausebleiben bei Krankheit und das Meiden von Gedränge helfen. Die passende Kombination hängt von Erreger und Umgebung ab.