Rechner für die mittlere Molekularmasse (MME)
Berechnen Sie die mengengewichtete mittlere Molekularmasse eines Gemischs und den Anteil jeder Komponente.
Zur mittleren Molekularmasse
Beispiele zur mittleren Molekularmasse
| Komponenten | Gewichteter Mittelwert | Einordnung |
|---|---|---|
| 10 Teile mit 18.015 g/mol und 10 Teile mit 46.07 g/mol | 32.04 g/mol | Gleiche Mengen ergeben das arithmetische Mittel. |
| 2 Teile mit 58.44 g/mol und 8 Teile mit 18.015 g/mol | 26.10 g/mol | Die zweite Komponente liefert 80% der Gewichtung. |
| 1 mol mit 2.016 g/mol, 3 mol mit 28.014 g/mol und 1 mol mit 31.998 g/mol | 23.61 g/mol | Ein nach Molzahlen gewichtetes Gasgemisch aus drei Komponenten. |
So berechnen Sie die mittlere Molekularmasse
- Wählen Sie für alle Komponenten dieselbe Mengengrundlage, etwa Mol oder Molekülzahlen.
- Geben Sie Menge und Molekularmasse jeder Komponente als vollständiges Wertepaar ein.
- Fügen Sie Komponenten hinzu oder entfernen Sie Zeilen, bis die Zusammensetzung des Gemischs abgebildet ist.
- Berechnen Sie den gewichteten Mittelwert und prüfen Sie die angezeigten Komponentenanteile.
Häufig gestellte Fragen
Welche Formel verwendet der Rechner?
Er teilt die Summe der Produkte aus jeweiliger Menge und Molekularmasse durch die Gesamtmenge. Das ist ein mengengewichtetes arithmetisches Mittel.
Müssen alle Mengen dieselbe Einheit haben?
Ja. Die Zahlenwerte müssen eine einheitliche Grundlage haben, damit ihre Verhältnisse und die angezeigten Anteile aussagekräftig sind.
Kann ich die Massen der Komponenten eingeben?
Die Rechnung akzeptiert beliebige einheitliche positive Mengen, doch eine Massengewichtung ist nicht dasselbe wie eine Molekül- oder Molgewichtung. Rechnen Sie Massen zuerst in Mol um, wenn Sie die molare Masse eines Gemischs aus der chemischen Häufigkeit berechnen.
Warum unterscheidet sich ein gewichteter Mittelwert vom einfachen Durchschnitt?
Ein einfacher Durchschnitt behandelt jede aufgeführte Komponente unabhängig von ihrer Menge gleich. Ein gewichteter Mittelwert berücksichtigt, wie viel von jeder Komponente vorhanden ist.
Berechnet dies das Zahlen- oder Gewichtsmittel der Molekularmasse von Polymeren?
Nicht direkt, es sei denn, die eingegebenen Mengen und Molekularmassen bilden bereits die passende Verteilung und Gewichtungsgrundlage ab. Die Polymercharakterisierung erfordert häufig spezielle Definitionen und gemessene Verteilungsdaten.