Sicherer Zufalls-Passwortgenerator

Erzeuge starke zufällige Passwörter im Browser mit eigener Länge, Zeichenauswahl und Filter für leicht verwechselbare Zeichen.

Lege die Länge fest, wähle Zeichensätze und klicke auf Generieren. Das Passwort wird lokal erstellt und verlässt dein Gerät nie.

Sicherer Zufalls-Passwortgenerator
Erzeuge starke zufällige Passwörter im Browser mit eigener Länge, Zeichenauswahl und Filter für leicht verwechselbare Zeichen.

Holt 128 Bit atmosphärische Entropie von RANDOM.ORG als Seed für einen lokalen PRNG. Das fertige Passwort wird im Browser zusammengesetzt und nie übertragen; bei Nichterreichbarkeit wird der lokale CSPRNG verwendet.

Hervorgehobene Sätze sind im Pool. Klicke zum Umschalten.

Über den Passwortgenerator

Ein starkes Passwort kann ein Angreifer nicht schneller erraten, als alle Möglichkeiten zu testen. Seine Stärke hängt nur von Poolgröße und Zeichenzahl ab. Dieses Tool nutzt crypto.getRandomValues(), den CSPRNG der Web Crypto API, Zeichen für Zeichen. Anders als Math.random() wird er aus Betriebssystem-Entropie gespeist und bleibt unvorhersehbar. Ablehnungssampling verwirft Bytes, die durch Modulo einen Bias erzeugen würden; so ist jedes Zeichen gleich wahrscheinlich. Wähle 4 bis 128 Zeichen und beliebige Kombinationen aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Symbolen. 0/O und 1/l/I auszuschließen erleichtert das Ablesen, kostet aber etwas Stärke – ergänze ein oder zwei Zeichen. Die Entropie ist Länge × log₂(Poolgröße), abgerundet. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die nötige Arbeit; 75 bis 90 Bit schützen voraussichtlich vor Offline-Angriffen, etwa 128 Bit sind praktisch nicht erratbar. Die Rechnung gilt nur für echte Zufallswahl, nicht für menschliche Wörter oder Muster. Alles geschieht im Browser: Das Passwort wird weder übertragen noch protokolliert oder gespeichert. Nutze pro Konto ein eigenes Passwort im Manager und bevorzuge Länge. Der echte Zufallsmodus kombiniert acht 16-Bit-Integer aus atmosphärischem Rauschen von RANDOM.ORG zu einem 128-Bit-Seed für sfc32. Der Seed wird übertragen, das fertige Passwort nicht; die Folge ist danach deterministisch, daher bleibt der lokale CSPRNG empfohlen. Bei Fehlern oder Quotenlimit erfolgt ein automatischer Wechsel, den das Quellen-Badge anzeigt. Die Entropie hängt nur von Länge und Pool ab.

Beispiele für den Passwortgenerator

Übliche Einstellungen und ihre Stärke.

EinstellungStärkeHinweise
16 Zeichen, Kleinbuchstaben + Großbuchstaben + Ziffernetwa 95 BitPool mit 62 Zeichen; solide Standardeinstellung für Manager-Konten.
16 Zeichen, alle vier Sätze aktiviertetwa 104 BitSymbole vergrößern den Pool auf 86 Zeichen und bringen etwa 9 Bit.
12 Zeichen, Kleinbuchstaben + Ziffern, verwechselbare ausgeschlossenetwa 60 BitLeicht vorzulesen oder abzuschreiben; gut für WLAN, knapp für wertvolle Konten.
24 Zeichen, alle vier Sätze aktiviertetwa 154 BitWeit über jedem realistischen Brute-Force-Angriff; ideal für Masterpasswörter.

So erzeugst du ein starkes Passwort

  1. Wähle 4 bis 128 Zeichen; 16 oder mehr ist ein gutes modernes Minimum.
  2. Aktiviere Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Ziffern und Symbole. Mehr Sätze ergeben einen größeren Pool.
  3. Schließe verwechselbare Zeichen aus, wenn das Passwort vorgelesen oder von Papier eingegeben wird.
  4. Klicke auf Generieren; für ein neues Passwort erneut klicken.
  5. Kopiere das Ergebnis und speichere es im Passwortmanager.

FAQ zum Passwortgenerator

Ist dieser Passwortgenerator sicher?
Ja. Passwörter werden lokal mit crypto.getRandomValues() erzeugt. Nichts wird gesendet, gespeichert oder protokolliert; prüfe es, indem du vor dem Generieren offline gehst.
Wie lang sollte mein Passwort sein?
Für Manager-Konten sind 16 Zeichen mit mehreren Sätzen ein guter Standard. Für Masterpasswörter oder Laufwerksverschlüsselung mindestens 20. Länge ist wichtiger als Komplexität.
Was bedeutet die Entropieangabe in Bit?
Sie misst die nötigen Versuche: n Bit bedeuten 2 hoch n gleich wahrscheinliche Möglichkeiten. Jedes Bit verdoppelt den Aufwand. Über etwa 75-90 Bit schützt vor aktuellem Offline-Cracking, über 128 Bit ist praktisch unerratbar.
Warum verwechselbare Zeichen ausschließen?
0/O und 1/l/I sehen in vielen Schriften gleich aus. Ihr Ausschluss verhindert Übertragungsfehler; ein zusätzliches Zeichen gleicht den kleinen Stärkeverlust aus.
Sind Zufallspasswörter besser als Passphrasen?
Beide funktionieren bei zufälliger Erzeugung. Ein zufälliges 16-Zeichen-Passwort und eine Diceware-Phrase aus fünf Wörtern sind ähnlich stark; die Phrase ist leichter zu merken.
Kann ein erzeugtes Passwort verzerrt oder vorhersehbar sein?
Nein. Ablehnungssampling entfernt verzerrende Bytes; der vom Betriebssystem gespeiste CSPRNG ist nicht reproduzierbar oder vorhersehbar.