Kaninchen-Farbrechner
Berechnen Sie die Chancen für schwarze, havannafarbige, blaue und lilafarbige Jungtiere aus den Genotypen am B- und D-Locus.
Über die Vererbung der Fellfarbe
Beispiele für Farbkreuzungen
| Genotypen der Eltern | Vorhergesagte Grundfarben | Interpretation |
|---|---|---|
| BBDD mit bbdd | 100% Schwarz | Alle Jungtiere sind BbDd |
| BbDd mit bbdd | 25% je Farbe | Testkreuzung mit zwei Genorten |
| bbDd mit bbdd | 50% Havanna, 50% Lila | Alle Jungtiere haben eine Havanna-Basis |
So sagen Sie Grundfarben voraus
- Bestimmen Sie die B- und D-Genotypen des Rammlers anhand von Unterlagen, Tests oder bekannter Vererbung.
- Bestimmen Sie die Genotypen der Häsin an denselben Genorten.
- Wählen Sie alle vier Genotypen, einschließlich der Trägerformen bei vorhandenen rezessiven Allelen.
- Wählen Sie Farben der Jungtiere berechnen, um die Chancen für Schwarz, Havanna, Blau und Lila zu sehen.
- Berücksichtigen Sie Agouti, Extension, Scheckung und andere Genorte mit Einfluss auf das Aussehen gesondert.
Häufig gestellte Fragen
Können zwei schwarze Kaninchen havannafarbige Junge bekommen?
Ja, wenn beide b tragen, kann Bb mit Bb Jungtiere mit bb ergeben. Ihr D-Genotyp und weitere Farbgene bestimmen die endgültig sichtbare Farbe.
Wie entstehen blaue oder lilafarbige Kaninchen?
Zwei d-Allele verdünnen das volle Pigment. In diesem vereinfachten Modell ist ein Kaninchen mit schwarzer Basis und dd blau, eines mit Havanna-Basis und bbdd lila.
Warum brauche ich Genotypen statt Farbnamen?
Dominante Phänotypen können rezessive Allele verbergen. Gleich aussehende Kaninchen können daher unterschiedliche Nachkommen haben. Genotypen erfassen den für die Wahrscheinlichkeiten nötigen Trägerstatus.
Sind Agouti- und Extension-Gene enthalten?
Nein, der Rechner modelliert nur B und D und zeigt Grundfarbwahrscheinlichkeiten. Agouti-, Extension-, Farb-, Scheckungs- und Modifikator-Loci können das sichtbare Fell deutlich verändern.
Entspricht ein Wurf genau den vorhergesagten Prozenten?
Nicht unbedingt, denn jedes Jungtier ist ein unabhängiges Vererbungsereignis. Kleine Würfe weichen durch normale Zufallsschwankungen häufig von theoretischen Verhältnissen ab.