GDU-Rechner - Wachstumsgradtage
Berechnen Sie tägliche Wachstumsgradtage aus Höchst-, Tiefst-, Basis- und oberer Grenztemperatur.
Über Wachstumsgradtage
Beispiele für Wachstumsgradtage
In jedem Beispiel werden vor der Mittelwertbildung untere und obere Temperaturschwellen angewendet.
| Tagestemperaturen | Tägliche GDU | Einfluss der Schwellen |
|---|---|---|
| Max. 90 °F, Min. 40 °F, Basis 50, Obergrenze 86 | 18 °F-days | Beide Tagestemperaturen werden an einen Grenzwert angepasst. |
| Max. 80 °F, Min. 60 °F, Basis 50, Obergrenze 86 | 20 °F-days | Keiner der Messwerte muss angepasst werden. |
| Max. 25 °C, Min. 15 °C, Basis 10, Obergrenze 30 | 10 °C-days | Ein mäßig warmer Tag in Celsius. |
So berechnen Sie GDU
- Wählen Sie passend zum Kulturmodell Fahrenheit oder Celsius.
- Geben Sie die gemessene Tageshöchst- und Tagestiefsttemperatur ein.
- Geben Sie Basistemperatur und obere Grenze des Modells ein.
- Wählen Sie GDU berechnen und addieren Sie das Ergebnis zur passenden Saisonsumme.
Häufige Fragen zu Wachstumsgradtagen
Sind GDU und Wachstumsgradtage dasselbe?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet, veröffentlichte Modelle können ihre Formeln aber unterschiedlich definieren. Nutzen Sie immer die Methode und Schwellen der jeweiligen Prognose.
Warum werden Temperaturen begrenzt?
Diese Methode nimmt an, dass sich die Entwicklung unterhalb der Basis und oberhalb der oberen Schwelle nicht beschleunigt. Die Begrenzung verhindert Verzerrungen der nutzbaren Wärmesumme durch ungewöhnliche Kälte oder Hitze.
Welche Basistemperatur sollte ich verwenden?
Verwenden Sie die für Kultur, Sorte, Insekt oder Krankheitsmodell vorgegebene Basis. Ein für Mais geeigneter Standardwert kann für Gemüse, Rasen, Obst oder Schädlinge falsch sein.
Wie berechne ich eine Saisonsumme?
Berechnen Sie die Tageswerte und addieren Sie sie ab dem festgelegten Modellstart. Halten Sie Formel, Temperaturskala, Wetterquelle und Schwellen durchgehend gleich.
Kann GDU den genauen Erntetermin vorhersagen?
GDU kann Entwicklungsschätzungen verbessern, erfasst aber nicht alle Umwelt- und biologischen Einflüsse. Bestätigen Sie die modellierten Stadien durch direkte Feldbeobachtung und den aktuellen Pflanzenzustand.