Wandle eine Video-Framezahl bei einer üblichen oder eigenen Bildrate in HH:MM:SS:FF-Timecode um.
Framezahl umrechnen
Gib eine ganzzahlige Framezahl und die Bildrate des Projekts in Bildern pro Sekunde ein.
Über Frames und Timecode
Video- und Filmsysteme zeichnen eine Folge von Standbildern auf, die Frames genannt werden. Die Bildrate gibt an, wie viele Frames innerhalb einer Sekunde gezeigt werden. Der Timecode weist jedem Frame eine lesbare Adresse aus Stunden, Minuten, Sekunden und Frames zu. Mit der üblichen Schreibweise HH:MM:SS:FF können Schnitt, Animation, Farbkorrektur und Sendebetrieb eine genaue Stelle im Programm benennen, ohne einzelne Bilder von Hand zu zählen.
Dieser Rechner wandelt eine absolute Framenummer in Non-Drop-Frame-Timecode um. Er nutzt die zur eingegebenen Bildrate gehörige nominelle ganzzahlige Timecode-Basis. Bei 24 fps laufen die Framenummern von 00 bis 23, bevor das Sekundenfeld weiterzählt. Bei 25 fps laufen sie von 00 bis 24 und bei 30 fps von 00 bis 29. Der Rechner zerlegt die Framezahl nacheinander in Stunden, Minuten, Sekunden und die verbleibende Framenummer.
Nichtganzzahlige Bildraten wie 23.976 und 29.97 haben historische Gründe in der Fernsehtechnik. Ihre Timecode-Nummern verwenden üblicherweise die nominellen Basen 24 beziehungsweise 30. Non-Drop-Timecode nummeriert jeden Frame fortlaufend, weicht aber mit der Zeit von der Uhrzeit ab, weil die tatsächliche Wiedergabe etwas langsamer ist. Drop-Frame-Timecode, bei 29.97 oder 59.94 fps meist mit Semikolons geschrieben, überspringt regelmäßig bestimmte Nummern, um mit der verstrichenen Zeit übereinzustimmen. Dabei werden niemals echte Videoframes ausgelassen.
Das Ergebnis ist bewusst Non-Drop-Timecode. Es eignet sich damit für Film, Animation, Webvideo und Projekte, deren Schnitt-Timeline auf Non-Drop-Zählung eingestellt ist. Die zusätzlich angezeigte dezimale Dauer ergibt sich aus der Framezahl geteilt durch die exakt eingegebene Bildrate. Bei nichtganzzahligen Raten kann sie leicht vom nominellen Timecode abweichen. Das ist zu erwarten und kein Fehler.
Bevor du eine Frameadresse in einer Schnittliste oder einem Lieferdokument verwendest, prüfe Bildrate, Timecode-Modus und Start-Timecode des Projekts. Professionelle Programme können bei 01:00:00:00 statt bei null beginnen; Quellclips können eingebettete Versätze enthalten. Dieser Umrechner nimmt an, dass Frame null 00:00:00:00 entspricht, und addiert keinen Quellversatz. Er ist ein schnelles, nachvollziehbares Werkzeug zum Prüfen von Laufzeiten, Animationsframes, Renderbereichen und Positionen auf einer Non-Drop-Timeline.
Beispiele: Frames in Timecode
Framezahl und Bildrate
Timecode
Erklärung
1,500 Frames bei 25 fps
00:01:00:00
Genau eine Minute Video mit PAL-Bildrate.
86,410 Frames bei 24 fps
01:00:00:10
Eine Stunde plus zehn Frames bei einer Kino-Bildrate.
900 Frames bei 30 fps
00:00:30:00
Dreißig Sekunden bei nomineller 30-Frame-Zeitbasis.
So rechnest du Frames in Timecode um
Gib die gesamte Framezahl seit Beginn der Timeline ein.
Gib die genaue Wiedergabebildrate des Projekts ein.
Wähle In Timecode umrechnen, um die Frameadresse zu berechnen.
Lies den HH:MM:SS:FF-Code und die dezimale Dauer ab.
Häufige Fragen zu Frames und Timecode
Was bedeutet HH:MM:SS:FF?
Die Felder stehen für Stunden, Minuten, Sekunden und Frames. Das letzte Feld wird zurückgesetzt, sobald eine volle nominelle Sekunde an Frames vergangen ist.
Unterstützt der Rechner 23.976 fps?
Ja. Die Nummerierung verwendet eine nominelle 24-Frame-Zeitbasis. Die dezimale Dauer nutzt weiterhin die exakte Wiedergaberate von 23.976.
Ist das Drop-Frame-Timecode?
Nein, der angezeigte Code ist Non-Drop-Frame-Timecode. Drop-Frame-Nummerierung erfordert für Raten wie 29.97 fps eine eigene Zählregel.
Werden bei Drop-Frame-Timecode Videoframes entfernt?
Es werden keine tatsächlichen Bilder entfernt. Nur bestimmte Timecode-Nummern werden übersprungen, damit die Angaben nahe an der Uhrzeit bleiben.
Warum beginnt meine Schnitt-Timeline bei einer Stunde?
Viele Produktionsabläufe verwenden 01:00:00:00 als üblichen Programmstart. Addiere diesen projektspezifischen Versatz nach der Umrechnung einer bei null beginnenden Framezahl.