Pixel-Seitenverhältnis-Rechner

Berechnen Sie das Pixel-Seitenverhältnis aus gespeicherten Pixelmaßen und gewünschtem Anzeigeformat sowie korrigierte Maße für quadratische Pixel.

Erkennen Sie quadratische, breite oder hohe Videopixel und bestimmen Sie die entsprechende Anzeigebreite.

Pixel-Seitenverhältnis-Rechner

Über das Pixel-Seitenverhältnis

Das Pixel-Seitenverhältnis beschreibt die Form eines angezeigten Pixels. Ein Verhältnis von 1:1 bedeutet quadratische Pixel, wie sie für moderne Computergrafik, Webbilder und die meisten hochauflösenden Videos üblich sind. Ältere Fernseh- und Digitalvideoformate speichern häufig rechteckige Pixel. Ihre codierten Bildmaße entsprechen daher nicht unmittelbar den Proportionen auf dem Bildschirm. Drei Verhältnisse beschreiben diesen Zusammenhang. Das Speicher-Seitenverhältnis ist die gespeicherte Pixelbreite geteilt durch die Pixelhöhe. Das Anzeige-Seitenverhältnis ist die gewünschte physische Breite geteilt durch die Höhe, etwa 4:3 oder 16:9. Das Pixel-Seitenverhältnis verbindet beide: Anzeige-Seitenverhältnis gleich Speicher-Seitenverhältnis mal Pixel-Seitenverhältnis. Umgestellt ergibt sich PAR = (Anzeigebreite × Pixelhöhe) / (Anzeigehöhe × Pixelbreite). Ein Bild mit 720 mal 480 hat beispielsweise ein Speicherverhältnis von 3:2, kann aber für eine Darstellung in 16:9 vorgesehen sein. Die Pixel müssen dann breiter als quadratisch sein, damit sich das Bild horizontal ausdehnt. Die gespeicherte Breite multipliziert mit dem berechneten PAR ergibt die entsprechende Anzeigebreite bei quadratischen Pixeln. Schnittprogramme können standardisierte rationale Verhältnisse verwenden, die etwas von einer einfachen Vollbildberechnung abweichen, da Normen den sauberen Bildausschnitt und historische Abtastkonventionen berücksichtigen. Die richtige Interpretation verhindert ovale Kreise und unnatürlich schmale oder breite Personen. Normalerweise teilen Medienmetadaten dem Player die Skalierung mit. Sie können jedoch fehlen, falsch sein oder bei der Transcodierung verloren gehen. Der Rechner hilft, solches Material zu untersuchen und eine Umrechnungsgröße für quadratische Pixel zu wählen. Er führt kein Resampling durch und verändert die Quelldatei nicht. Unterscheiden Sie bei der Medienvorbereitung zwischen Speicher-, Pixel- und Anzeigeverhältnis. Bei einem neuen Bild mit quadratischen Pixeln sollte PAR 1 sein und das Speicherverhältnis dem Anzeigeverhältnis entsprechen. Bewahren Sie bei Archiv- oder Rundfunkvideo die maßgeblichen Formatmetadaten, statt allein aus der Auflösung zu schließen. Nutzen Sie zur Umwandlung eine hochwertige Skalierung, wählen Sie praktikable ganzzahlige Ausgabemaße und prüfen Sie das Ergebnis anhand bekannter Geometrie oder Produktionsunterlagen. Kleine Rundungsabweichungen sind normal; große unerklärte Unterschiede deuten meist auf ein falsches Ziel-Anzeigeverhältnis hin.

Beispiele zum Pixel-Seitenverhältnis

1920 × 1080 in 16:9 angezeigtPAR 1:1Standard-HD-Video mit quadratischen Pixeln.
720 × 480 in 16:9 angezeigtPAR 1.185185:1Die Pixel verbreitern das gespeicherte Bild für die Breitbildanzeige.
1920 × 1080 in 4:3 angezeigtPAR 0.75:1Hohe Pixel stauchen das Bild horizontal.

So berechnen Sie das Pixel-Seitenverhältnis

  1. Geben Sie die gespeicherte Breite und Höhe des Bildes oder Videos in Pixeln ein.
  2. Geben Sie das gewünschte Anzeigeverhältnis ein, etwa 16 und 9.
  3. Klicken Sie auf Pixel-Seitenverhältnis berechnen.
  4. Nutzen Sie das Verhältnis und die Anzeigegröße mit quadratischen Pixeln zum Einstellen oder Konvertieren der Medien.

Häufige Fragen zum Pixel-Seitenverhältnis

Was bedeutet ein PAR von 1?

Der Wert 1 bedeutet, dass jedes angezeigte Pixel quadratisch ist. Speicher- und Anzeige-Seitenverhältnis sind dann identisch.

Warum kann ein Video mit 720 mal 480 als 16:9 erscheinen?

Die gespeicherten Abtastwerte sind nicht zwingend quadratisch. Wiedergabemetadaten weisen den Player an, das Bild auf die vorgesehenen Anzeigeproportionen zu strecken.

Sind Pixel- und Anzeige-Seitenverhältnis dasselbe?

Nein. Das Pixel-Seitenverhältnis beschreibt ein Pixel, das Anzeige-Seitenverhältnis das ganze Bild. Das Speicher-Seitenverhältnis beschreibt nur das codierte Pixelraster.

Warum zeigt die Software ein leicht anderes Verhältnis?

Rundfunknormen können Maße des sauberen Bildausschnitts und exakte standardisierte rationale Verhältnisse verwenden. Diese Konventionen können leicht von einer Berechnung nur anhand des vollständigen gespeicherten Bildes abweichen.

Ändert der Rechner meine Bildgröße?

Nein. Er berechnet nur Verhältnisse und eine entsprechende Breite mit quadratischen Pixeln. Für das eigentliche Resampling benötigen Sie Bild- oder Videosoftware.